Nicht die grenzenlose FreudeNicht die grenzenlose Freude
Eva-Maria Brem 

Nicht die grenzenlose Freude

Eva-Maria Brem ist ihre Verletzungssorgen los und nach dem Befreiungsschlag von Spindlermühle erfolgshungriger denn je. Die 31-jährige Tirolerin will in jene Erfolgsspur zurück, die vor drei Jahren zum Gewinn des Riesentorlauf-Weltcups geführt und Brem zu Österreichs Sportlerin des Jahres 2016 gemacht hat.

Du hast nach deinem Schien- und Wadenbeinbruch im linken Bein und einem langen Leidensweg beim Saisonausklang 2018/19 in Spindlermühle mit Rang sechs aufhorchen lassen. Was hat überwogen, Genugtuung, Erleichterung oder Stolz?
Natürlich war es eine riesen Befreiung und eine wahnsinnige Erleichterung, aber es war nicht diese grenzenlose Freude. Keine Frage, es war extrem wichtig wieder aufzuzeigen, aber es ist nicht das, was ich eigentlich möchte, nämlich ganz vorne mitmischen.

Wie waren die letzten Monate? Wie viel Urlaub ist sich ausgegangen, wie war die Vorbereitung, wie fit bist du?
Der Urlaub ist schon lange her, den habe ich gleich nach dem Saisonfinale gemacht und die freien Tage im Sommer eher daheim verbracht. Die Vorbereitung ist super verlaufen, wenn man das Gefühl hat, da geht wieder was, ist man gleich noch mehr motiviert. Die Verletzung spüre ich überhaupt nicht mehr, mir geht es glaube ich besser als mit zwanzig, weil ich jetzt viel austrainierter und fitter bin.

Du bist zu Atomic zurückgekehrt, vertraust wieder auf das Material aus Salzburg, was waren die Gründe dafür?
Es war eine Bauchentscheidung. Für mich hat es sich vom ersten Testtag weg wie selbstverständlich angefühlt, es war wie Heimkommen. Ich habe eine enorme Freude und Motivation, möchte mit der Firma, mit der ich aufgewachsen und in den Weltcup eingestiegen bin, noch einmal ein paar große Erfolge feiern.
Fotocredits: Mirja Geh
Das Heimrennen in Sölden leitet am kommenden Wochenende traditionell den Ski-Winter ein. Wie ist dein Verhältnis zum Rettenbachgletscher, wo siehst du auf diesem sehr schwierigen Hang die Herausforderungen?
Ein Gletscherhang ist von den Formen ganz anders als ein „normaler Hang“, der Schnee ist speziell, dazu die Höhe und das mehr an körperlicher Belastung. Der Steilhang ist imposant und herausfordernd, aber entscheiden tut es sich im Flachen. Und mein Verhältnis zu ihm ist eher einseitig, ich mag ihn lieber, als er mich (lacht).

Stichwort Beschleunigung, wie siehst du dich im Straßenverkehr? Entschleunigend cruisen oder darf es auch ab und an ein wenig flotter sein?
Wenn ich mit meinem Audi Q5 unterwegs und es die Situation erlaubt, gerne etwas flotter, fahre ich nicht selber, kann es auch entschleunigt abgehen. Ich mag das ganz gerne, wenn die Landschaft vorbeizieht und man vor sich hinträumen kann.
Fotocredit: Simon Rainer
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