„Österreich wird auch künftig genug zu feiern haben“„Österreich wird auch künftig genug zu feiern haben“
 

„Österreich wird auch künftig genug zu feiern haben“

Seine chronischen Rückenschmerzen und Lähmungserscheinungen im Muskelapparat sind Geschichte, Manuel Feller ist schmerzfrei und bald Vater. Zwei Wochen vor Saisonbeginn spricht der 26-jährige Fieberbrunner über sein absolutes Lebensziel, die Lücke, die Marcel Hirscher hinterlässt und erklärt, warum ihn die Rolle des Athletensprechers nicht interessiert.

Manuel, du wirst in wenigen Wochen Vater, wie intensiv ist die Vorfreude, wie groß die Anspannung?
Die Vorfreude ist natürlich riesengroß, eine eigene Familie sehe ich als absolutes Lebensziel. Parallel dazu nimmt auch die Anspannung laufend zu, man wird schließlich nicht jeden Tag Vater, zudem ist es das erste Mal. Und ja, ich werde bei der Geburt auf jeden Fall dabei sein.

Der heurige Weltcupkalender ist dichter denn je. Du hast die Terminplanung bereits in der Vergangenheit scharf kritisiert, genützt hat es allerdings wenig. Haben die Athleten zu wenig Mitsprachrecht?
Zu wenig? Wir haben unter Anführungszeichen gar kein Mitspracherecht. Es gibt einen Athletensprecher, der nicht wirklich viel Gehör findet und sich mit Leuten auseinandersetzt, die in meinen Augen nicht mehr zeitgerecht denken. Die keine Ahnung davon haben was es heißt ständig mit zwanzig Paar Ski und Gepäck ohne Ende von einem Ort zum nächsten zu hetzen, oder mit einem Jetlag am Rennstart zu stehen. Von dem her würde mich die Aufgabe des Athletensprechers definitiv nicht interessieren, denn ich lasse mich nicht gerne verarschen.“

Die Skination Österreich ist eine erfolgsverwöhnte. Ist die Lücke, die durch den Rücktritt von Marcel Hirscher entsteht, überhaupt zu füllen und wie gehst du mit der Erwartungshaltung deiner Person gegenüber um?

Im Gesamtpaket ist Marcel sicherlich der Skifahrer schlechthin. Man kann nicht erwarten, dass die Lücke zu hundert Prozent gefüllt wird und natürlich steigt der Erwartungsdruck, sowohl der öffentliche als auch der eigene. Man will ja schließlich für Österreich ein gutes Ergebnis erzielen. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren und Gas geben. Das ist es, was wir tun können, mehr ist nicht möglich Wir haben in den letzten Jahren große Schritte gemacht und müssen weiterhin drauf schauen, dass wir nicht stehen bleiben und uns weiterentwickeln. Wenn uns das gelingt, wird Österreich auch künftig genug zu feiern haben.

Der Skiwinter startet traditionell in Sölden, deine Beziehung zum Rettenbachgletscher ist sagen wir einmal ausbaufähig. Was macht diesen Hang so speziell?
Es ist ein Gletscher, also das einzige Rennen in der Saison, dass auf diesem speziellen Schnee und in dieser Höhe gefahren wird. Viele Faktoren sind anders, konditionell ist es eine echte Challenge.
Bis zum Saisonauftakt bleiben noch knapp zehn Tage, wie gestaltet sich das Training bis dahin?
Die Grobarbeit ist mehr oder weniger erledigt, jetzt wird an den kleinen Schrauben gedreht und das wird auch nach Sölden nicht aufhören. Man dreht ja immer weiter und hofft, dass es die richtigen Schrauben sind.

Abschließend, sitzt du lieber selber am Steuer deines Audi A6 Avant oder auch gern mal am Beifahrersitz und bei welcher Musik drehst du die Lautstärke bewusst nach oben?
Bei meiner Musik drehe ich immer extra laut auf, der Bass muss ganz einfach pfeifen und wenn ich selber am Steuer sitze, fühle ich mich definitiv wohler.
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