Schnell auf zwei Skiern und vier Rädern Schnell auf zwei Skiern und vier Rädern

Ski Alpin 

Disziplin

Audi S6 

Modell

09.02.1971, Schladming 

Geburtstag, Geburtsort

 
Hans Knauß 

Schnell auf zwei Skiern und vier Rädern

Hans Knauß ist „Everybody’s Darling“. Auch nach seinem Rücktritt 2005 ist der Steirer einer der beliebtesten, wenn nicht der beliebteste Skirennfahrer Österreichs geblieben. Und er ist als Kamerafahrer des ORF immer noch am Puls des Geschehens. Eine persönliche Lieblingsstrecke hat Knauß nicht: „Die Rennen in Österreich, der Schweiz und in Südtirol sind auf einem unglaublichen Niveau. Abgesehen davon hab‘ ich Beaver Creek sehr gemocht. Dort war nicht so viel Rummel und die Strecke ist richtig geil.“

Eines hätte der siebenfache Sieger von Weltcuprennen aber doch gerne gewonnen, nämlich das Ersatz-Heimrennen in Schladming 1998/99: „Das waren zwei Super-G’s, einmal bin ich Dritter geworden. Aber daheim gewinnen, das wär‘die Krönung gewesen – hab‘ ich aber leider nie geschafft“, sagt Knauß ohne Wehmut.

Knauß geht auf den Fünfziger zu und ist immer noch fit wie ein Turnschuh – eine Notwendigkeit, wenn man mit der Helmkamera über die schwierigsten Abfahrten der Welt fährt. Besonders in Kitzbühel. „Da steigt wie früher als Aktiver schon bei der Anreise das Adrenalin. Erst, wenn ich die Streif wieder das erste Mal gefahren bin, kehrt eine gewisse innere Ruhe ein. Ähnlich geht‘s mir in Bormio“, erzählt er. Generell lege er die größte Achtsamkeit grundsätzlich darauf, nicht zu verschneiden: „In Übergangsphasen auf Gleitpassagen zupft manchmal der Ski, und das meist bei hoher Geschwindigkeit. Da muss man sehr aufpassen, weil dort wo es eigentlich brettleben ist, möcht‘ ich mich nicht hinlegen“, lacht er.

Knauß ist im Jahr rund 50.000 Kilometer mit seinem Audi unterwegs. Logisch spielt der fahrbare Untersatz in seinem Leben eine nicht unwesentliche Rolle. „Der quattro Antrieb ist für mich das wichtigste. Ich fahr‘ seit 1997 Audi quattro und weiß daher, wie verwöhnt ich bin. Wenn es schneit, muss ich nicht früher aufstehen, damit ich rechtzeitig zur Piste komme. Und, das merke ich mit dem fortschreitenden Alter: Ich schätze sehr die Ruhe im Auto und natürlich die Sicherheit. Weil man merkt: Hoppala, jetzt hat das das Auto für mich geregelt, wenn wo eine rutschige Stelle war.“ Rund 25.000 Kilometer im Jahr bewegt sich Knauß auf kurvenreichen Strecken, meistens auf Schnee – „und genau dort ist die Qualität eines Audi quattro einfach eine Sensation“, sagt er.

Auch jenes Auto, an das er sich am besten erinnert, war ein Audi. „Wahrscheinlich ist man auf das erste eigene Auto am meisten stolz. Aber ich sag‘ jetzt einmal: Der Audi RS6. Das war ein Sportwagen, der alles vereint hat: Ein unglaublich schönes Auto, das bei mir Emotionen geweckt hat. Und wenn es nur beim Einkaufen fahren in der Früh war, wenn ich den Motor gehört hab‘.“

"Ich hab‘ bei den Rennen gesehen, dass du, wenn du einen Fehler machst, sofort abfliegst."

Hans Knauß

Knauß war nicht nur auf zwei Skiern, sondern auch auf vier Rädern schnell unterwegs.

Seine Erfahrungen bei Rundstreckenrennen hat er in den öffentlichen Verkehr mitgenommen. „Vor allem hab‘ ich mir das chronisch schnelle Fahren abgewöhnt. Ich hab‘ bei den Rennen gesehen, dass du, wenn du einen Fehler machst, sofort abfliegst. Ich bin auf der Rennstrecke zwei-, dreimal heftig eingeschlagen.

Das hat mir Respekt vor dem öffentlichen Verkehr gegeben. Ich bin ein ruhigerer Autofahrer geworden und ich glaub‘, dass ich in Extremsituationen richtig reagiere. Da haben die Autorennen sehr geholfen.“ Der Puls steigt nur, wenn er im Auto Schlagermusik hören soll: „Das geht gar nicht. Ich finde, dass sich die 80er-Jahre für volle Lautstärke sehr gut eignen. Da bin ich, was Musik betrifft, in meiner Jugend hängen geblieben.“

Ein wenig ist Hans vom Motorsport infiziert, er liebt praktisch alle Rennserien.

„Aber die Moto GP schau‘ ich mir am liebsten an, weil die Zweikämpfe so lässig sind. Mir taugt nach wie vor die DTM, da kenne ich auch ein paar Fahrer. Langstreckenrennen mag ich sehr, weil ich selbst welche gefahren bin.“ Und den größten Respekt hat Knauß vor den Rallyepiloten: „Das sind Künstler hinter dem Lenkrad, was das Handling betrifft.“

Die Formel 1 beobachte er schon, „aber die ist mittlerweile fast zu gut für unser Auge. Sie ist so unfassbar gut entwickelt, dass sie manchmal für uns langweilig wirkt. Wenn man dann aber vergleicht, dass das schnellste GT-Auto auf dem Red-Bull-Ring eine Runde in 1:25 Minuten fährt und ein Formel-1-Auto in 1:04, dann liegen da Welten dazwischen. Das ist halt die Königsklasse.“
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