Einige haben ziemlich geschimpftEinige haben ziemlich geschimpft
Marco Schwarz 

Einige haben ziemlich geschimpft

Marco Schwarz hat sich nach seiner schweren Knieverletzung eindrucksvoll zurückgemeldet und die Skination Österreich in Adelboden mit dem ersten Slalom-Podestplatz im Verlauf des Ski-Winters erlöst.

Marco, du hast am vergangenen Wochenende am Chuenisbärgli mit Rang 3 für das erste Podest der ÖSV-Techniker im Jahr eins nach Marcel Hirscher gesorgt. Wie groß war der Druck davor und wie ist dieser Erfolg für dich persönlich einzuordnen?
„Der Druck war schon sehr groß, sowohl der eigene als auch der von außen, weil sich doch viele das erste Podium von uns erwartet haben. Dass ich das jetzt erreicht habe, ist für die gesamte Mannschaft eine richtige Befreiung und sicherlich ein absolutes Highlight in meiner Karriere, das ist definitiv ganz oben einzuordnen. Ich wollte nach meiner Verletzung unbedingt so schnell wie möglich zurück, wieder am Podium zu stehen ist natürlich mega!“
Du hast kurz vor Weihnachten, exakt zehn Monate nach deinem Kreuzbandriss, mit Rang 6 in Alta Badia dein bestes Ergebnis in einem Weltcup-Riesentorlauf eingefahren, anschließend vom bestandenen Härtetest für das Knie und den Kopf gesprochen. Ist die schwere Verletzung damit endgültig abgehakt?
„Endgültig abgehakt nicht, der Prozess dauert ein-, eineinhalb Jahre bis die Verletzung voll ausgeheilt ist, aber ich denke wir sind an einem Punkt, wo es sehr sehr gut läuft. Ich habe das gemeinsam mit den Physiotherapeuten gut im Griff, auch die Abstimmung mit den Trainern die Schneetage betreffend passt. Es geht von Lauf zu Lauf besser, aber wie gesagt, es braucht seine Zeit.“

Der öffentliche Unmut war zuletzt hörbar lauter geworden, ist diese Ungeduld und das permanente Verlangen nach Top-Leistungen nachvollziehbar?
„Naja, die ersten Rennen sind sicherlich nicht nach Plan verlaufen, da wurden wir unter Wert geschlagen, haben nicht das abrufen können was wir draufhaben. Ich habe mir mal auf Facebook ein paar Kommentare durchgelesen, das mache ich sicher nicht mehr. Einige haben ziemlich geschimpft, ich glaube, dass man nach drei, vier Rennen nicht so schimpfen braucht.“

Kommendes Wochenende steht Wengen auf dem Programm, dann folgen die Rennen in Kitzbühel und Schladming - der Jänner ist der Monat der Klassiker, worauf freust du dich am meisten?
Vor allem auf die beiden Heimrennen, zumal ich aus dem Vorjahr sehr gute Erinnerungen habe. Kitzbühel ist von der Stimmung her gewaltig, aber auch das Nightrace in Schladming kann man mit keinem anderen Rennen vergleichen. Die Vorfreude ist definitiv sehr groß!

Fotocredits: GEPA pictures
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