„Desto größer und besser gebaut umso lieber.“„Desto größer und besser gebaut umso lieber.“
 

„Desto größer und besser gebaut umso lieber.“

Anna Gasser und Clemens Millauer sind das Dream-Team der Snowboardszene. Die Olympiasiegerin und der Shootingstar im Big-Air haben sich für die kommende Ausgabe des Audi-Magazins eine ausführliche Air-Time genommen - das vollständige Interview gibt’s am 14. Oktober.

Anna, du bist die Frau der Rekorde, hast 2013 als erste Snowboarderin einen doppelten Rückwärtssalto mit halber Drehung gestanden. Vergangenen November ist dir dann als erste und einzige Athletin mit dem Dreifachsalto noch eine Steigerung ausgekommen. Was kommt als nächstes?
Ich habe immer versucht den Schritt voraus zu sein. Es taugt mir schon, dass ich den Level nach oben getrieben habe und als erstes Mädel in Erinnerung bleibe, das gewisse Sachen gemacht hat. Mittlerweile werden die Schritte im Vergleich zu Konkurrenz immer kleiner, es wird schwieriger und schwieriger. Aber ich werde weiterhin versuchen neue Impulse zu setzen, der Ehrgeiz ist ungebrochen groß.
Der US-Sportsender ESPN hat dich 2017 mit dem "ESPY Award" für die beste Actionsportlerin ausgezeichnet. Im vergangenen November wurdest du zum zweiten Mal in Folge zu Österreichs Sportlerin des Jahres gekürt. Was bedeuten dir diese Auszeichnungen?
Viel. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich jemals zu Österreich Sportlerin des Jahres gewählt werde und jetzt habe ich gleich zwei von diesen Trophäen daheim stehen. Als die Sportart 2014 erstmals ins olympische Programm aufgenommen wurde, wusste in Österreich kaum wer, was das genau ist, selbst meine Mutter nicht. Deshalb dachte ich nicht, dass solche Auszeichnungen überhaupt möglich sind. Umso größer war und ist die Freude.
© Clemens Millauer
Durch welche Kriterien unterschieden sich die Kicker, welche Art bevorzugt ihr und welcher Weltcup-Spot ist euer persönliche Favorit?
Desto größer und besser gebaut umso lieber. Damit ergibt sich mehr Air-Time, was uns beiden entgegenkommt. Wichtig ist auch Natur-Schnee, da tun wir uns einfach leichter. Meine persönlichen Favoriten sind der Kreischberg, weil einem die heimischen Fans einen zusätzlichen Push geben, auch die US-Open oder der Kicker bei den X-Games machen extrem viel Spaß.
Clemens:
Wenn der Hang so ausgelegt ist, dass die Landung Sonne bekommt, aber der Take off möglichst lange im Schatten bleibt, ist es uns am Liebsten. Sind Spuren oder weicher, matschiger Schnee im Absprung, kannst du nicht gescheit aufkanten und bekommst dadurch weniger Momentum. Zu meinen persönlichen Favoriten zählt auf alle Fälle der Kicker in Peking, das habe ich im Vorjahr auch unter Beweis stellen können.
Clemens, du hast 2016 im Weltcup debütiert, bist im Vorjahr beim Big Air in Peking erstmals auf dem Weltcup-Podest gestanden und im Soge deiner Freundin rasch zu einem der besten Freestyler der Welt gereift. Wie viel Anteil hat Anna an deinen Erfolgen und wie profitiert Anna von dir?
Schon einen sehr großen. Wenn mir vor ein paar Jahren ein Trick gut gelungen ist, habe ich gleich den nächsten probiert, aber das funktioniert so nicht. Du musst die Tricks üben und einschleifen bis sie im Schlaf sitzen. Anna weiß genau was es für den Contest braucht, durch sie habe ich gelernt meine Sachen zu perfektionieren. Dadurch ist mehr Konstanz in meine Leistung gekommen.

Anna, wie siehst du das?
Ich denke wir sind ein sehr gut eingespieltes Team. Wir trainieren gemeinsam, tauschen uns extrem viel aus. Ich habe Clemens in der Hinsicht beeinflusst, dass er speziell zu Beginn mehr investieren muss. Wir waren Anfangs beide nicht im ÖSV, haben jeden Cent ins Snowboarden und Trainingslager gesteckt. Das war nicht immer einfach, hat sich aber voll gerechnet. Jetzt ist es durch die Unterstützung des Verbandes um einiges leichter.


© Philipp Carl Schuster
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