Hart aber herzlich Hart aber herzlich Hart aber herzlich
 

Hart aber herzlich

Die 9. Auflage der Red Bull X-Alps haben gehalten, was am Beipackzettel geschrieben steht: einen spannungsgeladenen, strapaziösen Rennverlauf, einen beeindruckenden Favoritensieg, einen entfesselten Lokalmatador und die gelungene Premiere des Audi e-tron.

© zooom.at / Harald Tauderer
Als wäre der Weg vom Salzburger Mozartplatz nach Monaco nicht schon beschwerlich genug, brachte das Wetter die 32 Athleten, darunter zwei Frauen, bei der mehrfachen Alpenüberquerung in den Graubereich des Machbaren. Anfangs sorgte eine Schlechtwetterfront für hochalpine Schneefelder, im Finish kam mit dem Hochdruckeinfluss die brütende Hitze als schweißtreibender Kontrast dazu.
XAlps Salzburg to Monaco
Christian Maurer vermochte weder die Hatz durch sechs Länder, noch die Begleitumstände etwas anzuhaben - der Schweizer erreichte die französische Küste nach 9 Tagen 3 Stunden und 6 Minuten, damit trug sich der „Adler von Adelboden“ zum sechsten Mal in Folge in die Siegerliste der Red Bull X-Alps ein. Den Grundstein dafür legte Maurer mit dem Flug zum höchsten der 13 Turnpoints (Titlis), womit sich der Ausnahmeathlet den Aufstieg von 2000 Höhenmetern ersparte und der nahenden Schlechtwetterfront entfliehen konnte. Auf Platz zwei landete der französische Rookie Maxime Pinot, den dritten Rang teilten sich dessen Landsmann Benoit Qutters und der Salzburger Paul Guschlbauer. Die beiden schlossen sich nach einem packenden Fotofinish auf den letzten Kilometern zusammen und überschritten die Ziellinie nach 10 Tagen 8 Stunden und 45 Minuten Schulter an Schulter. Sieben weitere Athleten sahen im vorgegebenen Zeitlimit die Ziellinie.
Debütant mit Bestnoten
Erstmals in der Geschichte des Adventure-Klassikers, der seit 2003 bewegt wie begeistert, wurde beim Support auf Elektro-Antrieb gesetzt - neben dem Organisationsteam griffen unter anderem auch die Crews von Maurer und Guschlbauer auf einen Audi e-tron zurück. Der Debütant hat laut Guschlbauer „ganze Arbeit geleistet und voll überzeugt. Meine Betreuer sind überall locker hingekommen, die Versorgung mit Strom war nie ein Problem“, so der 35-jährige Salzburger, der bei seinem fünften Antritt zum vierten Mal am X-Alps-Podium landete. Fasziniert habe ihn neben der Verlässlichkeit und Reichweite vor allem die Geräusch- und Geruchslosigkeit seines Begleitschutzes. „Der e-tron war immer an meiner Seite wenn es notwendig war, gemerkt hast du ihn aber trotzdem nie.“
„Der e-tron war immer an meiner Seite wenn es notwendig war, gemerkt hast du ihn aber trotzdem nie.“
„Der e-tron war immer an meiner Seite wenn es notwendig war, gemerkt hast du ihn aber trotzdem nie.“  
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